Kompanieabend 11/22 "Zug im Angriff"

Diesen Monat gab es für zwei Dutzend engagierter Kameraden eine kurze und prägnante Präsentation von Kohbrax zum Thema Zug im Angriff. Dazu gehörten auch verschiedene Formationen, wie beispielsweise Zugreihe oder Breitkeil, und deren Vor- und Nachteile in verschiedenen Situationen. Durch die Kürze des Theorieteils ging es bereits nach einer halben Stunde über in die Praxis.


Nach einer kurzen Vorbereitungs- und Planungsphase wurden die verschiedenen Formationen als Zug auf dem Weg zum Angriffsziel geübt. Auch das Überqueren von Straßen mit unterschiedlichen Sicherungsarten war etwas, das sich stets zu üben lohnt. Kurz vor dem Ziel wurde dann auf einer Anhöhe ein Aufklärungshalt eingerichtet. Während jedoch der Zug voller Tatendrang versuchte, an einer Geländekante das Vorfeld aufzuklären, entstand unweigerlich der Erdmänncheneffekt. Bei einer Übungsunterbrechung verdeutlichte Carol mit einem Screenshot, wie gut Soldaten an einer Hügelkuppe zu erkennen sind. Nach einem kurzen Theorieeinschub, wie man sicherer aufklärt, lief der zweite Anlauf deutlich besser.


Nach der Aufklärung kam es zum eigentlichen Thema: Dem Angriff. Im ersten Durchlauf flankierte unbemerkt eine Gruppe die feindliche Stellung im großen Bogen, während die anderen Teile einen Feuerüberfall vorbereiteten. Drei gepanzerte Fahrzeuge mussten möglichst früh ausgeschaltet werden, sonst wären sie eine zu große Bedrohung für die angreifende Gruppe geworden. Aber der Feuerüberfall war ein voller Erfolg und die Gruppe im Angriff konnte mit nur wenig Gegenwehr in die feindliche Stellung eindringen. Trotz zwei Ausfällen hat die Gruppe weiter angegriffen, wo bei Missionen zu oft in einer solchen Situation der Schwung zum Erliegen kommt. Durch die stetige Kommunikation wussten die Deckungselemente immer, wo die eigenen Teile in der feindlichen Anlage waren und konnten so die gegnerischen Soldaten noch effektiver unterdrücken.


In der anschließenden Feedbackrunde gab es dann verschiedene Verbesserungsvorschläge und Ideen für andere Ansätze. Daraufhin wurde die gleiche Stellung erneut angegriffen, diesmal jedoch waren alle MGs und vier von fünf PAs im Deckungselement, während die restlichen Teile als zwei Gruppen einen Zangenangriff durchführten. So konnte zwar vor allem zu Beginn sehr viel Feuerkraft durch das Deckungselement aufgebracht werden, jedoch waren auch sehr schnell eigene Soldaten im Feuerbereich der MGs, sodass diese nicht mehr sicher in die feindliche Anlage wirken konnten.


Zum Abschluss gab es noch einen lockeren Angriff auf ein zweites Ziel, bei dem die drei Gruppen sich im Schulterschluss aufgerudelt einer Ortschaft näherten und alle auftretenden Feinde bekämpften. Gelegentlich ist Stumpf Trumpf und so hatte jeder noch mal ein wenig Action vor Feierabend.


Mit kameradschaftlichen Grüßen


für die Pressestelle


Nozo

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