Ein Sprung zur Seite

An einem gemütlich Freitagabend begab sich der Zug Lima auf eine Mission. Im frühen Morgen machte sich der verstärkte Zug auf den Weg, um die feindliche Luftabwehrstellung der Russen auf einem Flugfeld auf Tanoa zu vernichten. Die vier Gruppen verlegten mit zwei Helikoptern auf eine abgelegene Insel und nahmen dort einige Dingos und LKWs mit, um mit diesen der Straße zu ihrem Ziel zu folgen. Unterwegs wurde der Zug von einer feindlichen Infanteriegruppe aufgeklärt und der Feind damit alamiert. Darum fuhren die Jungs geradewegs in eine vorbereitete Stellung des Feindes. Auch in den Flanken wurde es immer brenzliger und so konnte der Zug es nur mit Mühe und Not schaffen, sich zu einem Brückenkopf durchzuschlagen.


Ziel war es von dort mit Booten hinüber zu setzen und sich auf der Zielinsel festzubeißen. Das war leichter gesagt als getan und so wurden einige Gruppen ziemlich aufgerieben. Ab diesem Moment änderte sich das geplante Vorgehen drastisch. Zwei der vier Gruppen sprangen bereits über eine weite Freifläche, die beiden anderen Gruppen waren noch in der Wundversorgung und Fahrzeugnachverlegung. Der Feind nutzte die Gelegenheit und schlug bei den nachziehenden Teilen zu und zerstörte alle Fahrzeuge. Dies lies die beiden halben Züge so sehr voneinander entfernen, dass ein gegenseitiges unterstützen nur noch schwer möglich war. Die beiden vorderen Gruppen führten den Angriff fort und setzten Fuß in einer feindbesetzten Stadt. Dort eingetrungen erwartete sie starke Gegenwehr des Feindes. Die Munition der Soldaten wurde immer knapper und so blieben ihnen nicht viele Optionen übrig, als sich in der Stadt einzugraben und mit den verfügbaren Mitteln zu wehren. Währenddessen kämpften die zurückhängenden Gruppen sich langsam aus einer anderen Richtung auf die Stadt zu und errichteten ebenfalls in der Nähe der Stadt Stellung.


So getrennt voneinander wird wohl nur die nächste Schlacht zeigen, wie die beiden Gruppen dort herauskommen und ein weiteres Vorgehen auf ihr eigentliches Missionsziel fortsetzen können.

Dieser kleine "Seitensprung" war mal wieder eine hervorragende Mission von unserem Kameraden Baecker. Die Geschichte der beiden Züge Lima und Foxtrott, die parallel auf Tanoa agieren, verschmelzt immer weiter. Ein clever und stark agierender Feind lockte an diesem spannenden und stressigen Abend ganze vier Gruppen verschiedenster Communities. Das lässt das Herz eines Arma-Spielers und vorallem Zugführers höher schlagen und so freuen wir uns alle auf die Fortsetzung dieser Missionsreihe in ähnlicher Stärke und Qualität.


Viele kameradschaftliche Grüße


Im Namen der Pressestelle

Xaxi

    Kommentare